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Sonja Lorenz

Dipl. Psychologin &

Systemischer Coach

 

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Wie Sie mit erholsamem Schlaf Kraft tanken

 

 

Wie Sie mit erholsamem Schlaf Kraft tanken - nicht nur für die Adventszeit 

Advent – Die besinnliche Zeit mit erhöhtem Stresspegel...

Besinnen Sie sich noch oder sind Sie schon im Vorweihnachts-Stress angekommen? Alle Jahre wieder werden die ruhigen, bedachten Wochen vor Weihnachten überschattet vom vorweihnachtlichen Trubel. 

Kaum brennen in den Straßen die Weihnachtslichter, werden neben den Wunschzetteln der Lieben auch die eigenen to do Listen länger und die Terminkalender voller. Hier noch eine Weihnachtsfeier, da noch Besorgungen. Vom Weihnachtsmarkt-Besuch und Plätzchen backen mal ganz abgesehen, denn eigentlich will man ja nur beschauliche Weihnachtsmomente genießen. 

Damit Sie die nächsten Wochen mit Energie bestreiten und ausgeglichen ins neue Jahr starten, kommen hier ein paar Tipps für erholsamen Schlaf. Denn eine gute Schlafhygiene sorgt für Erholung in der Nacht, fit sein am Tag und insgesamt für Balance auch in stressigen Zeiten. 

Überlegen Sie mal, wie wichtig es Ihnen ist, dass Ihr Handy-Akku zum Start in den neuen Tag voll aufgeladen ist. Und wie wichtig ist Ihnen Ihr eigener Akku? Was sind Sie vielleicht bereit, zukünftig (anderes) zu tun, um mit voller Kraft in den neuen Tag zu starten? Hier ein paar Tipps für erholsamen Schlaf:

 

 

 

Trinken Sie nach dem Mittagessen bzw. ab dem frühen Nachmittag keine koffeinhaltigen Getränke mehr.


Trinken Sie den Großteil Ihrer Tagesration Wasser, Tee oder Schorle bis zum frühen Nachmittag.


Alkohol sollte eine Ausnahme sein: Auch wenn Alkohol das Einschlafen beschleunigt, so vermindert er die Schlafqualität und damit die Erholung. Außerdem fördert Alkohol das Schnarchen und nächtliche Atemaussetzer, und wer will das schon.


Vermeiden Sie späte Mahlzeiten und auch Rohkost am Abend.


Lassen Sie den Tag ruhig ausklingen. Vermeiden Sie geistige oder körperliche Aktivitäten in der Zeit vor dem Zubettgehen.


Schaffen Sie sich ein Einschlafritual: Lesen Sie ein paar Seiten in einem unaufgeregten Buch, hören Sie ein Hörbuch oder Entspannungsmusik, machen Sie eine Fantasiereise, Atem- oder Entspannungsübungen.
 
Vermeiden Sie Licht- und Lärmquellen im Schlafzimmer. Wenn Sie nicht so wohnen, dass um Sie herum nur Vogelgezwitscher ist oder Stille ist (oder Ihr Bettnachbar schnarcht…), versorgen Sie sich mit Ohrstöpseln.

 
Auf Fernseher, Handy, Tablet und E-Books sollten Sie (spät-)abends und vor allem nachts verzichten. Am besten liegen zwei bis drei Stunden zwischen anregender Bildschirm(-Arbeit) und Schlafenszeit. Was nicht dazu führen sollte, dass Sie erst um 1:30 Uhr ins Bett gehen…
 
Sorgen Sie für eine Wohlfühlatmosphäre in Ihrem Schlafzimmer. Wenn Sie ohnehin schlecht von der Arbeit oder Uni abschalten können, dann wird ein Schreibtisch in Sichtweite kaum zum Entspannung beitragen. Bei Platzmangel kann ein Raumteiler bzw. Paravent helfen oder ein Sekretär, den man schließen kann. Berge von Bügelwäsche wirken übrigens auch nur in Ausnahmen entspannend. Vermeiden Sie, dass Ihr Schlafzimmer nach unerledigten Aufgaben ruft.

 
Zum Wohlfühlen gehört auch eine angenehme Temperatur, 16 bis 20 Grad sind empfehlenswert. Wenn Sie zu den Menschen gehören, denen mal zu warm und mal zu kalt ist: Zwei Decken helfen, von denen Sie eine nach Bedarf nutzen oder an die Seite schieben können.
 
Wie steht es um Ihr Bettzeug? Manchmal kann ein Gang ins Fachgeschäft und eine Beratung zu einer guten Matratze viel bewirken. Vielleicht etwas für Ihren Wunschzettel?
 
Wenn Sie schlecht einschlafen oder nachts aufwachen: Schauen Sie nicht auf die Uhr. Was hilft es Ihnen zu wissen, wie spät es ist? Sie erhöhen damit meist nur den Druck, endlich (weiter) schlafen zu müssen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man sich das abgewöhnen kann. Man misst damit auch nächtlichem Aufwachen weniger Bedeutung zu und das ist entspannend. Und vielleicht entspannt es Sie auch zu wissen, dass wir durchschnittlich 28mal pro Nacht aufwachen – und in der Regel wieder einschlafen, ohne es bewusst zu bemerken oder zu erinnern.

 
Gegen nächtliches Grübeln und Gedankenkreisen helfen Fantasiereisen.
 
Manchen Menschen hilft ein regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus. Behalten Sie auch am Wochenende die Zeiten bei, zu denen Sie in der Woche ins Bett gehen und aufstehen.
 
Manchmal kann es auch helfen, das Bett zum Ort nur zum Schlafen zu machen (und vielleicht noch für gewissen zwischenmenschliche Aktivitäten… :-). Kein Fernsehen im Bett, kein Lesen, kein Wachliegen. Wenn Sie nicht schlafen können, stehen Sie auf. Setzen Sie sich in den Sessel oder auf’s Sofa und entspannen Sie, bis Sie müde genug sind, um im Bett wieder einzuschlafen. Wenn Ihnen dies schwerfallen sollte, gönnen Sie sich leise Entspannungsmusik oder Fantasiereisen. Handy, Fernsehen und Co. sind nachts tabu. Der Kühlschrank auch.
 

 

 

 

In diesem Sinne wünsche ich eine gute Nachtruhe und ganz viel Energie – nicht nur für die Adventszeit!