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Sonja Lorenz

Dipl. Psychologin &

Systemischer Coach

 

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EMDR

Verabschieden Sie sich winkend von Belastungen und Unsicherheiten

EMDR? Was ist das?!

Eye Movement Desensitization and Reprocessing.

Das ist immer noch ein Fragezeichen für Sie?

 

Die Methode arbeitet mit bilateraler Stimulation.

Das macht es nicht einfacher, oder?

 

So ging es mir, als ich das erste Mal davon höre. Ich hatte einige Fragen und fand, dass das alles komplex und auch ein bisschen esoterisch klang. Heute weiß ich, es ist eine Methode, mit der bspw. Belastungen, Unsicherheiten oder Ängste nachhaltig bearbeitet werden können.

 

Normalerweise verarbeitet unser Gehirn alles, was wir täglich erleben. Es wird mit zugehörigen bisherigen Gedächtnisinhalten verbunden und „sinnvoll“ abgelegt. Erlebnisse, die uns belasten, werden aber teilweise nicht sinnvoll abgelegt. Sie hinterlassen so etwas wie „psychische Wunden“. Kleine Wunden kann das Gehirn gut verarbeiten. So wie auch unser Körper kleine Wunden gut selbst heilen kann. Sind die Erlebnisse für uns aber stärker belastend und die psychischen Wunden größer, so übersteigen sie manchmal unsere Selbstheilungskräfte. Das Erlebte wird nicht gut verarbeitet und im Gehirn nicht „normal einsortiert“. Hier kann EMDR bei der Bewältigung helfen.

 

 

EMDR wird eingesetzt für die Behandlung von Ängsten, Unsicherheiten oder Blockaden, psychischen Belastungen, aber auch psychosomatischen Beschwerden oder Schmerzzuständen. EMDR arbeitet mit bilateraler Stimulation, d.h. mit der Stimulation beider Gehirnhälften, oft über Augenbewegungen. Der Coach macht kleine Winkbewegungen mit der Hand, denen der Klient mit den Augen folgt. Ähnliche Augenbewegungen machen wir auch in den Schlafphasen, in denen wir das am Tag Erlebte verarbeiten. So können die belastenden Aspekte gezielt neu verarbeitet werden.