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Sonja Lorenz

Dipl. Psychologin &

Systemischer Coach

 

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Tipps für schöne Feiertage

 

Ostern ist das neue Weihnachten?

Das las ich kürzlich. Offenbar ist der Wahn nach Geschenken (größer, schneller, teurer und mehr), Familienbesuchen (Wie schaffe ich es, alle Verwandten und Freunde in möglichst kurzer Zeit zu sehen?), Deko und spektakulären Menüs mittlerweile auch in der Osterzeit angekommen.

 

 

Grundsätzlich finde ich: Jedem „sein“ Ostern. Ob mit oder ohne Geschenke und Familienbesuche, oder ob man den Osterhasen komplett ignoriert – jeder sollte die Feiertage so verbringen, wie er möchte. Aber gerade das ist ja manchmal leichter gesagt als getan. 

Vielleicht möchten Sie nur die Eltern zum Kaffee einladen, doch was sagen dann Großeltern und Geschwister? Vielleicht möchten Sie keinen Geschenke-Konsum fördern, aber die anderen Paten verwöhnen das Patenkind bestimmt und sie möchten dahinter nicht zurückstehen? Und eigentlich möchten Sie die Tage einfach nur in Ruhe verbringen, Zeit für sich und Ihre Familie haben?

 

 

Entscheidungen

Sie können (fast) alles, Sie müssen (fast) nichts. Überlegen und entscheiden Sie, wie Sie die Feiertage verleben möchten. Denn es ist schließlich Ihr Leben. Trauen Sie sich, auch mal "Nein" zu sagen und mit Traditionen zu brechen oder neue ins Leben zu rufen.

 

Weniger ist mehr

Nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Oft möchten wir Feiertage und lange Wochenenden besonders gut nutzen. Um endlich wieder Zeit mit unseren Lieben zu verbringen. Um uns auszuruhen. Um ein paar Dinge zu erledigen, zu denen wir schon so lange nicht gekommen sind. Ein paar Geschenke wollen auch noch besorgt und Lebensmittel für die Festtage eingekauft werden. Prüfen Sie, ob das alles wirklich entspannt in den doch wenigen Tagen möglich ist. Sonst sind Stress oder Enttäuschung vorprogrammiert und die Entspannung ist schneller dahin, als der Osterhase laufen kann.

 

Kompromisse

Sie haben innerhalb Ihrer Familie unterschiedliche Vorstellungen? Überlegen Sie gemeinsam, zu welchen Kompromissen Sie jeweils bereit sind. Das kann ein größeres Gemeinschaftsgeschenk für´s Kind sein oder ein finanzielles Limit für einzelne Geschenke. Verbringen Sie einen Feiertag mit Ihren Lieben und gönnen Sie sich an den anderen Ruhe. Laden Sie zu Essen ein aber lassen Sie Ihre Gäste den Nachtisch beisteuern. Oder Sie brunchen mit der Familie und Freunden und jeder bringt dafür etwas mit. Machen Sie einen Kurzurlaub und besuchen Sie die Verwandten an anderen Wochenenden im April oder Mai. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

 

Klarheit

Wenn Sie sich entschieden haben, kommunizieren Sie dies klar. Wenn Verwandte und Freunde betroffen sind, sprechen Sie darüber, wie Ihre – vielleicht neuen – Pläne für die Feiertage aussehen, welche Entscheidungen Sie getroffen haben. Erläutern Sie Ihre Beweggründe sowie vielleicht auch Kompromisse und schaffen Sie so Verständnis.

 

Abschalten

Sie möchten sich an den Feiertagen erholen? Schalten Sie ab: Handy, Job-Mails, Erreichbarkeit, TV. Stundenweise oder ganz.

 

Bewegung

Raus an die frische Luft: Spaziergang, Radtour oder Jogging. Genießen Sie die Frühlingsluft und Sonne, bringen Sie Ihren Kreislauf in Schwung und schalten Sie ab vom Alltag.

 

Entspannung

Wann haben Sie das letzte Mal meditiert, einfach nur so ein Buch gelesen, Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung gemacht, oder die Yoga DVD aus dem Regal geholt? Auch ein Saunabesuch oder ein Sonnenbad auf der Parkbank laden zu entspannten Momenten ein.

 

 

Und bleiben Sie entspannt, wenn an den Feiertagen nicht alles „nach Plan“ läuft. Es steht spontan Besuch vor der Tür? Der Kuchen misslingt? Die Nachbarskinder haben die Ostereier schneller entdeckt? Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Es gibt Gegebenheiten im Leben, die können Sie nicht ändern. Sie können nur entscheiden, wie Sie damit umgehen: sich ärgern, damit hadern, oder das Beste daraus machen.

 

 

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen schöne Ostern!