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Sonja Lorenz

Dipl. Psychologin &

Systemischer Coach

 

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Aufstellungsarbeit: Papperlapapp im Einzelcoaching?

Vielleicht haben Sie schon von Familienaufstellungen gehört. Hier wird die eigene Familie von einem Klienten mit einer Aufstellung näher betrachtet, oft indem andere Menschen stellvertretend für die Familienmitglieder stehen. Alles "Aufstellungs-Papperlapapp“?

Im Coaching arbeite ich gern mit Aufstellungen. Der eine oder andere hat vielleicht schon einmal etwas von Familienaufstellungen gehört oder diese erlebt. Hier bearbeitet ein Klient familiäre Themen. Dabei nehmen oft andere Teilnehmer der Aufstellung als Repräsentanten stellvertretend den Platz der Familienmitglieder ein und repräsentieren so das Familiensystem. Wer dies schon einmal erlebt hat weiß, dass Repräsentanten in den Positionen benennen können, was sie als „der Vater“ wahrnehmen, oder als die Mutter, der Bruder, die Schwester etc. Man weiß als Repräsentant Dinge, die man kaum wissen kann, hat Empfindungen, Gedanken, Botschaften. Ich besuche selbst regelmäßig Seminare zu Systemischen Strukturaufstellungen, die ebenfalls oft mit Repräsentanten arbeiten, und bin immer wieder angetan von der Wirkung, den Erkenntnisgewinnen und der Nachhaltigkeit dieser Arbeit.

In meinen Einzelcoachings nutze ich häufig Pappen für die Aufstellungen. Das liegt zum einen ganz pragmatisch daran, dass ich selten Repräsentanten vor Ort habe. Ein Vorteil dieser Einsatzmöglichkeit von Aufstellungen ist zudem, dass die Klienten selbst in die verschiedenen Positionen schlüpfen bzw. diese einmal einnehmen können. Sie werden selbst zum Repräsentanten der jeweiligen Position. Und nicht zuletzt bietet das Einzelcoaching ein sehr vertraulicher Rahmen. Einigen Klienten fällt es leichter, im geschützten Rahmen sensible Themen zu bearbeiten, ohne dass weitere Menschen davon erfahren.